BePartOfGreat

Stadterkundung als Suchspiel

Finde, was
deine Stadt
versteckt.

An GreatPlaces — sehenswerten Orten, von denen die meisten noch nie gehört haben — hängen echte, physische Kunstwerke. Wer eines findet, richtet die Kamera darauf. Die App erkennt es und schreibt Punkte.

Am Wahrzeichen gibt es wenig. In der Seitengasse, im Innenhof, drei Meter hoch über einer Toreinfahrt: das Siebenfache.

In Entwicklung. iOS läuft, Android fehlt noch — noch kein Eintrag im App Store. Ehrlicher Stand der Dinge

Wie es geht

Drei Schritte. Der zweite ist der,
für den man losgeht.

  1. 1

    Die Karte zeigt Orte, nie Werke

    Du siehst, wo etwas hängt, wie viele Werke dort noch offen sind und wie viele Punkte zu holen sind. Wo genau das Werk sitzt, steht nirgends — sonst wäre es Abholen und keine Suche.

  2. 2

    Suchen, mit offenen Augen

    Ein Werk hat die Größe einer Handfläche und kann über einer Toreinfahrt sitzen, im Treppenaufgang, im Innenhof eines Cafés. Wer nicht weiterkommt, kauft einen Hinweis — der kostet Punkte.

  3. 3

    Kamera drauf

    Ein kurzer Schwenk um das Werk, und es klickt. Die Erkennung läuft auf dem Gerät, ohne Ladebalken. Dein Foto wird nicht gespeichert und nicht übertragen — verglichen wird eine Zahlenreihe, aus der sich kein Bild zurückgewinnen lässt.

Punkte

Zehn Punkte am Wahrzeichen.
Fünfundsiebzig im Hinterhof.

Zwei Achsen multiplizieren sich: wie bekannt der Ort ist, und wie schwer das Werk dort zu entdecken ist. Faktor 7,5 zwischen dem leichtesten und dem schwersten Fund — genug Anreiz, die Innenstadt zu verlassen, ohne einfache Funde wertlos zu machen.

Bekanntheit des Ortes

Auffindbarkeit des Werks

29

Punkte

Grundwert
10
Abseits
+8
Versteckt
+11

Dieselbe Formel wie in der App, mit denselben Faktoren.

  • Erstfinder Wer ein Werk zuerst findet, bekommt die Hälfte obendrauf. Jedes neue Werk ist damit ein Ereignis.
  • Set-Bonus Alle Werke eines Ortes komplett: die Punktsumme dieses Ortes noch einmal.
  • Serie Funde an aufeinanderfolgenden Tagen, gedeckelt bei +25 %. Bewusst schwach — ein Spiel soll keine Pflicht werden.
  • Hinweise kosten Punkte, gestaffelt von vage bis Umgebungsfoto. Die einzige Punktesenke im Spiel.

Der Unterschied

Die Stadt spricht dich an,
nicht umgekehrt.

Sammel-Apps setzen voraus, dass man vorher recherchiert, wo etwas zu holen ist. Hier ist es andersherum: Kommst du an einem Ort vorbei, an dem für dich noch etwas offen ist, meldet sich das Telefon. Aus dem normalen Weg zur Arbeit wird eine Gelegenheit.

Damit das nicht nervt, ist die Meldung streng gefiltert: nur Orte mit offenen Werken, höchstens drei am Tag, Ruhezeiten, pro Ort nur selten — und keine Meldung, wenn du gerade im Zug sitzt und ohnehin nichts einlösen kannst.

Die Werke

Wahrzeichen auf Kreis,
Rechteck und Dreieck.

Die Werke sind keine Drucke, sondern Mosaik- und Keramikkacheln: wetterfest, über Jahrzehnte haltbar, nicht ohne Werkzeug abzulösen. Jedes trägt eine kleine Signaturkachel seines Künstlers. Die Formensprache ist geteilt, die Silhouette gehört jedem Werk allein — das ist gleichzeitig die Voraussetzung dafür, dass die Kamera sie sicher auseinanderhält.

Regensburger Dom
Steinerne Brücke
Walhalla
Vierzylinder
Oktoberfest
Olympiaturm
Kölner Dom
Fernsehturm

Das Motiv zeigt den Dom.
Hängen tut es woanders.

Hinge das Dom-Werk am Dom, wäre der Fund fast nichts wert — und die App würde niemanden dorthin schicken, wo es sich lohnt. Deshalb sind Motiv und Standort entkoppelt: Das Werk zeigt das Wahrzeichen und hängt an einem unscheinbaren Ort, von dem aus man es sehen kann. Man sammelt nicht Wahrzeichen ein, sondern die Blickwinkel, aus denen eine Stadt sie zeigt.

Mit Erlaubnis,
nicht heimlich.

Kein Werk wird ohne Zustimmung angebracht — nicht an Denkmälern, nicht an fremden Fassaden. Die Werke hängen bei Partnern: in Höfen, Durchgängen, Cafés, Werkstätten, Läden, an Fassaden mit Einverständnis der Eigentümer. Das löst vier Dinge gleichzeitig: Erlaubnis, Nachschub, Schutz vor Wetter und Diebstahl — und ein Werk im Innenhof ist spielerisch ohnehin das interessantere.

Mitmachen

Ohne Künstler und ohne Orte
ist das hier eine leere Karte.

Für Künstlerinnen und Künstler

Ein Revier, und ein Publikum, das gezielt nach dir sucht.

  • Ein Stadtteil oder eine Handvoll Orte als eigenes Revier
  • Eigenes Profil in der App, das bei jedem Fund eines deiner Werke aufscheint, mit Verlinkung auf Shop oder Instagram
  • Die Künstler-Sammlung als Spielmechanik: Leute laufen deinen Werken stadtweit nach
  • Freie Gestaltung innerhalb eines Formats — Größenklassen, Trägermaterial, Signaturkachel
Schreib mir

Für Orte und Partner

Ein Grund, bei dir hereinzuschauen.

  • Cafés, Buchläden, Galerien, Werkstätten, kleine Museen: Leute kommen vorbei, weil bei dir etwas hängt
  • Hauseigentümer und Genossenschaften für Fassaden, Höfe und Durchgänge
  • Stadtmarketing und Kulturämter: Besucher aus der überlaufenen Innenstadt in andere Viertel lenken
  • Kein Eingriff in die Substanz, jederzeit rückbaubar, schriftliche Vereinbarung
Ort anbieten

Stand

Was läuft, und was nicht.

Die App ist auf dem iPhone spielbar, lokal auf dem Gerät. Es gibt keinen App-Store-Eintrag, keine Anmeldung und keinen Newsletter. Diese Liste bleibt ehrlich, auch wenn sie unfertig aussieht.

  • Karte mit GreatPlaces
  • Kamera-Erkennung auf iOS, an echten Entwürfen gemessen
  • Punktesystem samt Boni und Hinweisen
  • Benachrichtigung bei Annäherung
  • Kurator-Werkzeug: Orte, Werke, Einlernen vor Ort
  • Server: API, Schema, Betrieb stehen
  • Kamera-Erkennung auf Android
  • App und Server reden noch nicht miteinander
  • Rechtsangaben in Impressum, Datenschutz, Nutzungsbedingungen
  • Echte Werke echter Künstler an echten Orten
  1. Phase 1

    Ein Stadtteil. 10 Orte, 20 Werke, 3 bis 5 Künstler. Keine Bestenlisten, keine Freunde, kein Social. Die eine Frage, die Phase 1 beantworten muss: Läuft jemand wegen einer Benachrichtigung wirklich einen Umweg?

  2. Phase 2

    Bestenlisten pro Stadt und Viertel, ausgebaute Künstlerprofile, dynamische Bewertung der Orte — ein Geheimtipp, an dem plötzlich alle sind, wertet automatisch ab. Und die zweite Stadt.

  3. Phase 3

    Nutzer schlagen Orte vor, kuratierte Routen, Kooperationen mit Stadtmarketing, saisonale und temporäre Werke.